Zelltherapie

Die Zelltherapie hat im Bereich der Medizin ihren eigenen Platz und Stellenwert, mit ihrer eigenen Spezifität, Wirkung und Problematik, die sie deutlich von der Therapie mit chemisch-synthetischen Substanzen abhebt. Mit anderen Worten: Die Zelltherapie erschließt neue Dimensionen der Medizin.


Die Behandlung erfolgt nach dem Prinzip von Paracelsus: „Similia similibus curantur“ – „Ähnliches heilt Ähnliches“ mit entsprechenden Organzellen. Bei Herzkrankheiten werden Herzzellen implantiert, bei Leberkrankheiten Leberzellen – um zwei Beispiele zu nennen. Da aber selten einzelne Organe, sondern meist Organsysteme erkrankt sind, muss man die mitbeteiligten Organe durch entsprechende Zellen ebenfalls unterstützen. In der Praxis führt man die Zelltherapie unter Einsatz von Lyophilisaten und Ultrafiltraten durch. Für jeden Patienten wird die individuell erforderliche Zusammenstellung der Zellarten bestimmt.

Dies alles führt neben einer möglichen spezifischen Anregung der Drüsenfunktion und Regeneration zu einer allgemeinen Revitalisierung, die sich u. a. in einer Verbesserung der Durchblutung, der Sauerstoffutilisation der Zellen, der Permeabilität der Zellmembran, der energetischen Haushaltslage der Zellen, Erhöhung der Elastizität des Gewebes und Immunmodulation ausdrücken kann.

In der praktischen Anwendung spricht man von Injektionsimplantation fetaler oder juveniler Zellen und Gewebesuspensionen. Für die Prävention finden Ultrafiltrate (Peptide und Vitamine) ihren Stellenwert und bieten eine Ergänzung ärztlicher Maßnahmen.

Mögliche Indikationen für die Zelltherapie

  • alle onkologischen Erkrankungen
  • vorzeitige Alterung mit Vitalitätsverlust
  • chronisch-degenerative Erkrankungen der Organe sowie des Stütz- und Bewegungsapparates
  • Entwicklungsstörungen im Kindesalter
  • Erkrankungen des Gehirns und Rückenmarks
  • allgemeine Abwehrschwäche und Infektanfälligkeit
  • Herzinfarkt, Schlaganfall
  •  Demenz
  • Revitalisierung
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