Bauchspeicheldrüsenkrebs
Bauchspeicheldrüsenkrebs ist in der Bundesrepublik Deutschland eine relativ seltene Tumorerkrankung. Etwa 20 von 100.000 Menschen pro Jahr sind betroffen. Nach vorliegenden Schätzungen erkrankten in Deutschland 2004 12.940 Menschen an einem Krebs der Bauchspeicheldrüse. Das entspricht einem Anteil von etwa 3% aller Krebserkrankungen. Männer (6.300) sind davon fast so häufig betroffen wie Frauen (6.600).
Damit nimmt dieser Krebs bei Männern den 10. Platz und bei Frauen den 9. Platz in der Statistik der häufigsten Krebsneuerkrankungen in Deutschland ein. Als Todesursache rangiert der Bauchspeicheldrüsenkrebs allerdings mit etwa 13.000 Verstorbenen im Jahr 2004 bei Männern und Frauen an 4. Stelle und ist damit ursächlich für etwa 6% aller Krebstodesfälle.
Die meisten Betroffen erhalten die Diagnose im höheren Lebensalter: Das mittlere Erkrankungsalter liegt für Männer bei 69 und für Frauen bei 76 Jahren. Leider hat Bauchspeicheldrüsenkrebs eine schlechte Prognose: In den meisten Fällen endet die Erkrankung tödlich. Das liegt einerseits daran, dass der Tumor in frühen Stadien meist keine Beschwerden verursacht, also lange unbemerkt bleibt, andererseits an der schweren Behandelbarkeit der Erkrankung.
Eine der Therapieformen bei Pankreaskrebs ist die Galvanotherapie, benannt nach ihrem Entdecker, dem italienischen Anatom, Arzt und Biophysiker Luigi Galvano (1737-1798), umfasst allgemein Behandlungsmethoden, bei denen eine Heilung von Erkrankungen unter Einwirkung von schwachem Gleichstrom anvisiert wird. Wenn die Galvanotherapie auch im 19. Jahrhundert auf vielfache Weise ihre Anwendung fand, so beschränkt sie sich heutzutage auf nur wenige Gebiete der Medizin. So gelangt sie z.B. zur Anwendung bei Gelenkleiden des Bewegungsapparates (Elektrotherapie).
Ein weiteres, wieder neu entdecktes Feld ist die Alternativbehandlung von Krebserkrankungen. Hier fungiert die Galvanotherapie auch unter Abkürzungen wie ECT - Therapie (engl. Electro-Cancer-Therapy, Electro-Carcinom-Therapy), BET (Bio-Elektro-Therapie) oder PET (Perkutane Elektro-Tumortherapie) nicht verwechseln mit der PET (Positronen-Emissions-Tomographie) die als Diagnoseverfahren dient, ist aber keinesfalls gleichzusetzen mit der bereits genannten Elektrotherapie. Denn bei dieser Art der Galvanotherapie werden die Krebszellen mit zwei am Tumor angebrachten Elektroden (Polen) und dem dazwischen erzeugten Gleichstromfeld durch Elektrolyse abgetötet und die Wucherung in der Folge hiervon steril zum Absterben gebracht („aseptische Bionekrose“). Die Galvanotherapie als ECT hat wegen ihrer hohen Erfolgsquote auch in der traditionellen Medizin bereits zahlreiche Befürworter gefunden. Und sie verspricht im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden wie Chirurgie, Chemotherapie und Bestrahlung eine wesentlich schonendere, schmerzfreie Alternative ohne große Nebenwirkungen. Dazu noch wesentlich kostengünstiger und weniger zeitintensiv.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bauchspeicheldr%C3%BCsenkrebs




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