Speisenröhrenkrebs

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praxis weber speiserhrenkrebsSpeiseröhrenkrebs, Ösophaguskarzinom

Zunächst ist jeder Tumor, unabhängig davon, in welchem Gewebe er seinen Ursprung nimmt, auf die oberste Schicht der Speiseröhre beschränkt. Wird die Geschwulst größer, so dringt sie jedoch auch in tiefere Schichten der Speiseröhrenwand ein und kann schließlich nahegelegenes Gewebe, Lymphknoten oder andere Organe befallen.



Breitet sich der Tumor in die Lymphknoten der Umgebung aus, so können sich einzelne Zellen von der Geschwulst lösen und in Blutbahnen und Lymphgefäße eindringen. Mit dem Blut- und Lymphstrom gelangen die Krebszellen in andere Organe. Dort können sie sich ansiedeln und erneut vermehren; es entstehen Tochtergeschwülste (Metastasen). Metastasen treten beim Speiseröhrenkarzinom am häufigsten in Lymphknoten, Leber und Lunge auf. Aber auch andere Organe können betroffen sein.

Eine der Therapieformen bei Ösophaguskrebs ist  die Galvanotherapie, benannt nach ihrem Entdecker, dem italienischen Anatom, Arzt und Biophysiker Luigi Galvano (1737-1798), umfasst allgemein Behandlungsmethoden, bei denen eine Heilung von Erkrankungen unter Einwirkung von schwachem Gleichstrom anvisiert wird. Wenn die Galvanotherapie auch im 19. Jahrhundert auf vielfache Weise ihre Anwendung fand, so beschränkt sie sich heutzutage auf nur wenige Gebiete der Medizin.

So gelangt sie z.B. zur Anwendung bei Gelenkleiden des Bewegungsapparates (Elektrotherapie). Ein weiteres, wieder neu entdecktes Feld ist die Alternativbehandlung von Krebserkrankungen. Hier fungiert die Galvanotherapie auch unter Abkürzungen wie ECT - Therapie (engl. Electro-Cancer-Therapy, Electro-Carcinom-Therapy), BET (Bio-Elektro-Therapie) oder PET (Perkutane Elektro-Tumortherapie) nicht verwechseln mit der PET (Positronen-Emissions-Tomographie) die als Diagnoseverfahren dient, ist aber keinesfalls gleichzusetzen mit der bereits genannten Elektrotherapie.

Denn bei dieser Art der Galvanotherapie werden die Krebszellen mit zwei am Tumor angebrachten Elektroden (Polen) und dem dazwischen erzeugten Gleichstromfeld durch Elektrolyse abgetötet und die Wucherung in der Folge hiervon steril zum Absterben gebracht („aseptische Bionekrose“). Die Galvanotherapie als ECT hat wegen ihrer hohen Erfolgsquote auch in der traditionellen Medizin bereits zahlreiche Befürworter gefunden. Und sie verspricht im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden wie Chirurgie, Chemotherapie und Bestrahlung eine wesentlich schonendere, schmerzfreie Alternative ohne große Nebenwirkungen. Dazu noch wesentlich kostengünstiger und weniger zeitintensiv.

Quelle

http://de.wikipedia.org/wiki/Speiser%C3%B6hrenkrebs

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