Neuraltherapie nach Huneke

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1925 spritzte F. Huneke seiner an Migräne und Depression leidenden Schwester das Rheumamittel "Atophanyl" intravenös und erlebte eine dramatische - binnen Kürze eintretende - dauerhafte Heilung. Dies war die Geburtsstunde der Neuraltherapie nach Huneke.

In weiteren Behandlungen konnten Walter und Ferdinand Huneke klar beweisen, dass diese Wirkung dem Zusatzstoff Procain zu verdanken war. 1936 beobachtete F. Hunke, dass es auch genügt, Procain neben die Vene zu spritzen, mit gleichem Erfolg. Die Brüder Huneke dachten aufgrund der Schnelligkeit dieses Heilphänomens zu Recht an vegetative Nervenbahnen, über welche Procain zusätzlich wirkt. 1940 erlebte F.H uneke erneut eine außergewöhnliche Reaktion. Nach Quaddelung einer Narbe verschwanden sofort Schmerzen mit erheblicher Bewegungseinschränkung in der Schulter, so dass die Patientin ihren Arm wieder vollkommen schmerzfrei bewegen konnte. Durch eine einmalige Narbenbehandlung wurde eine Patientin mit Schultergelenksbeschwerden dauerhaft geheilt: Das songenannte Sekundenphänomen war geboren! Zugleich wurde deutlich, das Störfelder (z.B.Narben) eine Ursache für Erkrankungen an weitentfernten Körperstellen sein können.

Wieso wirkt die Neuraltherapie?

Gesundheit bedeutet Abwehr von Schadreizen und setzt einen unbehinderten Informationsaustausch voraus. Überstarke Reize, die nicht abgebaut werden können, stören die benötigte Energiebildung und Verteilung. Die Neuraltherapeutika bringen Energie ins Gewebe und helfen Blockierungen zu beseitigen.
Das sogenannte Sekundenphänomen ist ebenso zu beobachten wie eine aus der Homöopathie bekannte Erstverschlimmerung. Daher wird dieser Teil der Behandlung auch als Umstimmungstherapie bezeichnet.

Wobei ist Neuraltherapie sinnvoll und vorteilhaft?
Neuralgien; Migräne; Arthritis; Arthrosen; Bandscheibenbeschwerden; Tinnitus; Magen-Darm-Erkrankungen; Reizblase; Endometriose; Schwermetallausleitung usw.
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